(zusammengestellt von Pater Josef Ullrich SJ, Pfarrer von Hochheim 1978-1990, frei weitergeführt von Webmaster)
725 |
Beginn der Missionierung Thüringens durch Bonifatius. |
742 |
Bonifatius errichtet das Bistum Erfurt das aber bald wieder aufgelöst wird. |
779 |
Erste schriftliche Erwähnung des Ortes Hochheim als Königsgut. |
1123 |
Die Leibeigenschaft wird in Hochheim aufgehoben (vgl. hierzu: in vielen europäischen Gebiet wurde die Leibeigenschaft erst zur Zeit der Bauerkriege aufgehoben, teilweise erst im 18. Jahrhundert; Anm. Webmaster). |
1157 |
Die Befreiung vom Städtischen Zoll wird in einer Urkunde des Erzbischofs Arnold von Mainz bestätigt. |
1256 |
Das Mainzer Vorwerk, das in Hochheim ist, wird in das Brühl verlegt. |
1309 |
Der Thüringer Landgraf Friedrich I. schlägt in einer Fehde mit der Stadt Erfurt bei Hochheim sein Lager auf. |
1332 |
Hochheim wird in der Falkenstein-Chronik erwähnt. |
1385 |
Der Graf von Tonna wird vom Mainzer Erzbischof Johann mit dem Hause Gleichen und Hochheimer Gütern und der Hochheimer Halsgerichtsbarkeit belehnt. |
1494 |
Die Weiderechte der Hochheimer im Steiger werden in einer Urkunde bestätigt. |
1587 |
Die Jesuitenpatres Schilling, Zartberg und Mangold predigen in Hochheim. |
1632/35 |
Hochheim gehört infolge der Ereignisse des Dreißigjährigen Krieges zu Erfurt. |
1633 |
In Hochheim wird ein protestantischer Gottesdienst durch den Prediger Wallenberg gehalten. |
1634 |
Der Rat der Stadt Erfurt droht das Dorf Hochheim samt der Kirche niederzureißen, weil die Hochheimer katholisch bleiben wollten. |
1635 |
Der kath. Gottesdienst wird wieder eingerichtet und der protestantische Prediger abberufen. |
1650 |
Ein gründlicher Umbau der Kirche ist notwendig geworden. |
1651 |
Auf den Turm wird ein neuer Helm aufgesetzt. |
1656 |
Die Kirche wird von Weihbischof Barthold Niehus konsekriert. |
1682/83 |
Die Pest wütet in unserer Gegend, an der in Erfurt 940 und auf dem Lande 806 Menschen starben. In dieser Zeit durfte kein Städter aufs Land und keiner vom Lande in die Stadt. Zu dieser Seuche kam in Hochheim eine Hungersnot. Die Bischlebener halfen und legten täglich an der Ortsgrenze Nahrungsmittel nieder. |
1710 |
Hochheim wird von einem schweren Brandunglück heimgesucht; 24 Häuser, 9 Scheunen und 17 Ställe werden vernichtet. Dabei verbrennt auch das Dorfarchiv! |
1724-31 |
Es findet ein Erweiterungsbau der Kirche statt. Sie wird nach dem Turm hin verlängert und ein neuer Turm wird gebaut. |
1731 |
Am 10.6. wird die neue Kirche durch Weihbischof Christoph Ignatz von Gudenus feierlich konsekriert. |
1737 |
Hochheim wird selbständige Pfarrei. |
1750 |
Das ganze Sommer- und Winterfeld verhagelt. |
1752 |
Die Gera tritt über die Ufer und überschwemmt die Bachstraße. |
1752 |
Der schon wieder baufällig gewordene Kirchturm wird abgetragen und mit dem Bau eines neuen Kirchturmes begonnen der 1756 beendet wird. |
1756-63 |
Während des 7-jährigen Krieges sind oft Einquartierungen, so dass Hochheim verschuldet ist und von 1758-61 (wie früher hin und wieder auch schon) die Braurechte verpachtet |
1760 |
Das Marienbild der Hochheimer Kapelle wird aus Willroda - dorthin war es aus Bechstedtwagd gekommen - nach Hochheim überführt. |
1763 |
Es wird ein Küsterhaus gebaut, das bis 1891 als Schule dient |
1767 |
Weil die Hochheimer Flur am 27.5. völlig verhagelte, wird das Hagelamt eingeführt |
1774 |
Die Marienkapelle wird gebaut |
1777 |
Der Erzbischof von Mainz kommt zum letzten Mal als geistlicher und weltlicher Herr nach Hochheim! |
1787 |
Die Kirche wird durch den Maler Lambert Stöhr ausgemalt. |
1787-88 |
Das Gasthaus "Grünes Tal" wird gebaut. |
1802 |
Hochheim kommt zu Preußen und hörte damit auf, Mainzer Küchendorf zu sein. |
1843 |
Das Brauhaus wird abgerissen und die Braupfanne an einen Kupferschmied verkauft. |
1847 |
Die Eisenbahn durchfährt zum ersten Mal die Hochheimer Flur. |
1848-52 |
Die Straße, die von Erfurt nach Hochheim führt (Cyriakstraße, Winzerstraße, Wagdstraße) wird als befestigte Straße angelegt. |
1883 |
Die evangelische Kirche wird gebaut. |
1897 |
Eine Postagentur wird eröffnet. Seit 1905 befindet sich das Postamt in der Poststraße (selbiges Postamt wurde 1995 geschlossen, ein Hochheimer Handelshaus übernahm danach die Aufgaben einer Postagentur; Anm. Webmaster). |
1898 |
Das neue Pfarramt wird gebaut. |
1908 |
Der Friedhof auf dem Berg wird eingeweiht. |
1909 |
Das Schwesternhaus wird seiner Bestimmung übergeben. |
1912/13 |
Ein neues Küsterhaus wird gebaut. |
1929 |
Die Kirche wird gründlich renoviert. |
|
1937 |
Der Ort Hochheim wird der Stadt Erfurt eingemeindet. |
1945 |
Die Hochheimer Pfarrei wird von Jesuiten übernommen. |
1949 |
Der Korpus des Wegkreuzes "Am Hochheimer Platz" wird gestohlen und in Bischleben auf dem Müllhaufen wieder gefunden. |
1954 |
Drei neue Glocken werden angeschafft, nachdem die alten Glocken im Kriege eingeschmolzen wurden. |
1958 |
Der Kindergarten wird erweitert. |
1958 |
Im Pfarrhaus wird das Noviziat und Studienhaus der Jesuiten untergebracht. |
1970-71 |
Das Innere der Kirche wird völlig umgestaltet und am 12.6.1971 wird der Altar durch Bischof Hugo Aufderbeck konsekriert. |
1977 |
Die "Grauen Schwestern" verlassen Hochheim altersbedingt. |
1981 |
Die Gemeinde feiert am 14.6. das 250. Kirchweihjubiläum. |
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1982 |
verlor die von 1945-1982 eigenständige Vikarie Neudietendorf ihre Selbstständigkeit und wurde von diesem Zeitpunkt an wieder ganz von Hochheim betreut. |
1991 |
Der Kindergarten wird umgebaut, die alte Kohleheizung wird gegen eine moderne Erdgasheizung ausgetauscht, der dadurch freigewordene Heizraum wird zur Küche für den Kindergarten umgebaut. |
1997 |
Aufgrund gesetzlicher Bestimmungen werden die Kindergartenräume als zu klein eingestuft. Durch einen erneuten An- und Umbau erhält der Kindergarten einen großen Mehrzweckraum, der die neu aufgeteilten Gruppenräume, die Küche und die Waschräume miteinander verbindet. |
1997 |
Der Bischof Dr. Joachim Wanke nimmt an einer gemeinsamen Sitzung des Pfarrgemeinderates und des Kirchenvorstandes teil und erteilt dem Kindergarten seinen bischöflichen Segen. |
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2001 |
Das seit 1945 bestehende Ordenshaus der Jesuiten wird aufgelöst und die Pfarrei wird wieder von einem Diözesanpfarrer, Herrn Gert Schellhorn, übernommen. |
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Aus der Geschichte unserer Gemeinde
(mit freundlicher Genehmigung, frei nach dem Festvortrag von Herrn Dr. theol. Walter Kaliner, Erfurt-Hochheim, anlässlich des 250-jährigen Kirchweihjubiläums der St. Bonifatius-Kirche zu Erfurt-Hochheim, von ihm daselbst gehalten am 14. Juni 1981)
Übersicht:
Sowohl die Gemeinde wie auch die
Bausubstanz dieser Kirche reichen weit in die Geschichte zurück,
und die heutige Gestalt der Gemeinde Hochheim und ihres
Gotteshauses sind ohne diese Vorgeschichte nicht zu erklären.
Pater Josef Ulrich stellte in dankenswerter Weise aus
gedruckten und ungedruckten Unterlagen die Fakten zur Geschichte
Hochheims zusammen. Das veranlasste Herrn Dr. Kaliner zu
genaueren Nachforschungen der verschiedensten Quellen.
Aufgrund dieser Nachforschungen kann man mit Fug und Recht
behaupten, dass die christliche Gemeinde Hochheim und ihre Kirche
eine Gründung des hl. Bonifatius und seiner Gefährten ist!
Leider gibt es keine Gründungsurkunde für Hochheim. Es ist viel zu alt und nicht ganz so berühmt wie Rom, aber, wie bei einem Puzzlespiel ergeben die verschiedensten Fakten und Nachrichten aus der Geschichte - passend zusammengesetzt - das Bild, das in Erfurts Rathaus den hl. Bonifatius darstellt, wie er bei Hochheim ein heidnisches Heiligtum zerstört und an dieser Stelle ein christliches Gotteshaus errichtet.
Ausgrabungen im Erfurter Steigerwald und im Erfurter Dreienbrunnengebiet, bezeugen das Vorhandensein einer vorchristlichen Siedlung im Gebiet unserer heutigen Ortschaft. Sie deuten auf ein Heiligtum der Thorsöhne (wie eine volkstümliche Ableitung das Wort Thüringen erklärt) hin, die besonders gern in der Nähe von Quellen ihre Heiligtümer errichteten.
Bonifatius kam im Auftrag des
Papstes (Gregor III./Zacharias) und des Hausmeiers des
fränkischen Reiches Karl Martell nach Thüringen, um dem
bisherigen Missionsland ein christliches Gefüge zu geben.
Während in den fränkisch besetzten Städten schon christliche
Missionare wirkten, herrschte auf dem Land noch Heidentum.
Bonifatius berichtet in einem Brief, dass 33 von ihm gegründete
Kirchen von den Heiden niedergebrannt worden wären. Diese Zahl
deutet an, wie viele Kirchen durch Bonifatius in Thüringen
errichtet worden sein mögen.
Das sind jedoch keine eigenhändigen Gründungen. Wie die Quellen
berichten, hatte er aus Britannien zahlreiche Gehilfen, die in
Gauen und Dörfern das Wort Gottes verkündigten und
Gotteshäuser errichteten.
Das Gefolge Bonifatius war so groß, dass man ihn nicht nach
Erfurt hineinließ. Bonifatius musste in Sülzenbrücken lagern
und durfte nur mit wenigen Leuten in die Garnisonsstadt Erfurt.
Während Bonifatius mit dem Bau der Marienkirche in Erfurt
beschäftigt war und die Gründung des Bistums Erfurt plante,
werden seine Missionare das Werk der Christianisierung in der
Umgebung vorangetrieben haben. Die Nähe von Sülzenbrücken
unterstützt diese Vermutung.
Das neu errichtete Bistum Erfurt
musste finanziell abgesichert werden. Dieser Sicherung diente die
Einrichtung der Küchendörfer, die auf Bonifatius zurückgeht.
Eine solche Einrichtung war nur kurz nach der Eroberung durch die
Franken und im Zusammenhang mit der Christianisierung und der
Errichtung kirchlicher Strukturen möglich. Spätere Schenkungen
in diesem Umfang wären in den Regesten (lateinisch
regesta, "Verzeichnis", zeitlich geordnete
Urkundenauszüge mit knappen Angaben über Aussteller, Ort, Datum
und Inhalt) verzeichnet worden!
Die Küchendörfer sind auch nur mit der Errichtung des Bistums
Erfurt zu erklären. Als Bonifatius Erzbischof von Mainz wurde,
übernahm er mit der Stadt Erfurt auch das vor den Toren Erfurts
gelegene Hochheim als Küchendorf in den Mainzer Kirchenverband.
"Unter dem Krummstab ist
gut leben!", so sagten die Menschen des Mittelalters. Das
galt auch für die Bewohner des Mainzer Küchendorfes Hochheim.
Bereits 1123 hob der Erzbischof für die Küchendörfer die
Leibeigenschaft auf.
Aus dem Jahre 1157 finden wir eine Urkunde, die das alte Vorrecht
der Erfurter Küchendörfer bestätigt, innerhalb der Mauern der
Stadt Erfurt frei einkaufen und verkaufen zu können.
Für unsere Kirche aber ist eine andere Urkunde wichtig! Sie
besagt, dass der erzbischöfliche Wirtschaftshof im Jahre 1256 -
wegen seiner in Kriegen gefährdeten Lage - von Hochheim in den
Brühl gelegt werden solle.
Man kann vermuten, dass auf diesem Wirtschaftshof auch eine
Kapelle für den Sonntagsgottesdienst war. Das Sonntagsgebot war
seit Karl dem Großen (König der Franken
768814, Kaiser seit 800, * 2. 4. 747, 28.
1. 814 in Aachen) zum Reichsgebot erhoben und seine
Verletzung unter Strafe gestellt worden.
Die Tradition berichtet, dass die ältesten Bauteile unserer
Kirche auf dem Gelände dieses Wirtschaftshofes liegen und noch
aus dieser Zeit stammen.
Die seelsorgliche Betreuung lag in den Händen der
Stiftsgeistlichen des Erfurter Domes (Marienstift) oder Severi's,
wie Akten des Domarchivs aus späterer Zeit ausweisen.
Der Wohlstand in den Küchendörfern war so groß, dass Erlasse
gegen Schlemmerei und übertriebenen Kleiderluxus für Ordnung
sorgen sollten. Weil sie zufrieden waren mit ihrer Lage,
beteiligten sich die Hochheimer Bauern nicht an der Zerstörung
kirchlicher Einrichtungen während des Bauernkrieges.
Durch die rechtliche Bindung an den Erzbischof von Mainz konnte Hochheim und seine Bevölkerung in der Reformationszeit bei der kath. Kirche bleiben.
In das Jahr 1587 fällt ein
besonders wichtiges Ereignis für unsere Gemeinde. Weihbischof
Elgard schickte damals die ersten Jesuiten nach Erfurt und in die
umliegenden Dörfer, um mit dem Eifer dieser Missionare das
katholische Glaubensleben zu vertiefen.
So waren P. Schilling, P. Zartberg und P. Mangold die Vorläufer
für unsere jetzige Jesuitenpfarrei. Ihre Predigten und
Katechesen halfen den Katholiken Hochheims, die kommenden
Bewährungsproben zu bestehen.
Als im Laufe des 30-jährigen Krieges der Schwedenkönig Gustav
Adolf unsere Gegend eingenommen hatte, wurden die Mainzer Beamten
verjagt. Der katholische Gottesdienst in Hochheim wurde verboten.
Der Domvikar Schoderus, der den kath. Gottesdienst halten wollte,
wurde von 3 Musketieren vertrieben und Magister Wallenberg hielt
die erste lutherische Predigt.
Alle Proteste der Hochheimer blieben erfolglos. Der Stadtrat
Erfurts drohte sogar mit der Zerstörung der Kirche und des Ortes
Hochheim. Das geschah alles im Jahre 1633/34. Erst durch die
Beschlüsse des Prager Friedens im Jahre 1635 kam Hochheim wieder
unter die Herrschaft Mainz. Der lutherische Prediger wurde
entlassen und von Erfurter Geistlichen, die speziell für
Hochheim ordiniert wurden, wurde der katholische Gottesdienst
wieder eingerichtet.
Die Hochheimer Kirche war im Laufe der Zeit sehr defekt geworden.
Im Jahre 1651 musste ein neuer Turmhelm aufgesetzt werden.
Anschließend wurde die ganze Kirche restauriert und im Jahre
1656 durch Weihbischof Niehus aus Erfurt neu eingeweiht.
70 Jahre nach diesem Ereignis war
die Kirche zu klein für die wachsende Hochheimer Gemeinde. 366
Einwohner, die Hochheim damals zählte, brauchten einen
größeren Raum.
Deshalb wurde das alte Kirchengebäude nach der Turmseite
verlängert. Die an der Nord- und Südseite befindlichen Türen
wurden zugemauert und dafür das Portal an der Westseite
geschaffen.
Der Innenraum wurde vorerst einfach getüncht. Den Hochaltar
gestalteten zwei Gemälde: die Kreuzigung Christi und die
Krönung Marien's. Rechts und links befanden sich zwei Statuen;
die des hl. Bonifatius und des hl. Liborius. Der Altarschrein
enthält auch heute noch die Reliquien der hl. Adolar, Eoban und
anderer Gefährten des hl. Bonifatius.
Die Kirche hatte noch zwei Seitenaltäre. Zwei Orgelemporen bis
in die Mitte der Kirche sollten den Raumbedarf auffangen.
Am Dreifaltigkeitssonntag (damals war es der 10. Juni 1731) wurde
die Kirche durch den Erfurter Weihbischof Christoph Ignaz von
Gudenus feierlich eingeweiht.
Für die Hochheimer hörte der Kirchbau aber noch nicht auf. Der
Turm war schlecht fundiert und drohte einzustürzen. Im Jahre
1752 musste er abgerissen werden und man brauchte 4 Jahre, um ihn
wieder fertig zu stellen.
Inzwischen war Hochheim im Jahre 1737 als Pfarrei errichtet
worden. Der erste Pfarrer der selbständigen Pfarrei Hochheim
hieß Johann Heinrich Francke.
Auch unsere Marienkapelle stammt aus dieser
Zeit. Die Chronik berichtet, dass der Willrodaer Förster Johann
Heinrich Meintz in der Kirche zu Bechstedtwagd (ein
Dorf südlich von Erfurt das ebenso alt ist wie Hochheim)
ein Marienbild fand, um dessen Überlassung er bei der Gemeinde
einkam. Man "willfahrte" ihm und Meintz stellte das
Bild in einer kleinen Kapelle im Willrodaer Forsthaus auf (das Willrodaer Forsthaus ist ein bis heute erhaltener
burgähnlicher Gebäudekomplex inmitten eines Waldes, mit
Wassergraben und Umfriedungsmauer, in welcher die vom
"Verein zur Erhaltung des Willrodaer Forsthauses e.V."
liebevoll restaurierte Kapelle integriert ist; Anm. Webmaster).
Als Meintz nach Hochheim kam, überführte man das Marienbild
dorthin am 18. Februar 1760.
Zuerst stand das Marienbild, das wahrscheinlich aus der Zeit um
1500 stammt und einer Nürnberger Werkstatt zugeschrieben wird,
in einer Mauernische. Da dieses Bildnis aber immer mehr Verehrer
fand, baute man 1774 eine Kapelle.
Das Hochheimer Marienkapellchen war bald ein beliebter Betplatz,
der zwar nicht als öffentlicher Wallfahrtsort anerkannt war,
aber dennoch so besucht wurde, dass 1821 das geistliche Gericht
zu Erfurt die Kapelle während des sonntäglichen Gottesdienstes
schließen ließ um diesen nicht zu beeinträchtigen.
1873 wurde die Kapelle restauriert und 1878 von dem Erfurter
Maler Nikolaus Stöhr unentgeltlich ausgemalt.
Als im Jahre 1802 die Mainzer
Herrschaft für Erfurt und seine Küchendörfer zu Ende ging, kam
das Dekanat politisch zu Preußen. Auch die kirchliche Bindung an
Mainz ging verloren.
Bis 1821 betreute der Bischof von Corvei Erfurt und die ehemalige
Küchendörfer (Corvei, Korvey, 822 gegründete
Benediktinerabtei an der Weser bei Höxter, Tochterkloster von
Corbie an der Somme, gegründet 662; im Mittelalter ein
Mittelpunkt christlichen kulturellen Lebens; Anm. Webmaster).
Danach kamen wir an das Bistum Paderborn und erst 1929/30 an das
Bistum Fulda (seit 1994 ist Erfurt eigenständiges Bistum und
Hochheim gehört zum Stadt-Dekanat Erfurt im Bistum
Erfurt; Anm. Webmaster).
Die Wirren der napoleonischen Zeit und der Befreiungskriege brachten Hochheim viel Not und Elend.
Aber die Hochheimer Gemeinde erholte sich schnell wieder und wuchs von Jahr zu Jahr. Kirchlich gesehen begann in dieser Zeit für Hochheim die Diaspora-Situation.
Langsam, aber stetig wuchs im katholischen Küchendorf eine evangelische Gemeinde heran. Dankbar können wir feststellen: die Chronik weiß nur Gutes zum Zusammenleben der Christen beider Konfessionen zu berichten. Die Kinder gingen lange Zeit gemeinsam in die katholische Schule und lediglich der Religionsunterricht war getrennt.
Es wird z.B. berichtet, dass evangelische Christen mit reichen Spenden bei der Anschaffung der Orgel für unsere Kirche im Jahre 1850 mithalfen.
Auch heute noch besteht dieses gute Verhältnis zwischen beiden Gemeinden. Als unsere Kirche 1970/71 renoviert wurde, gewährte uns die evangelische Gemeinde vorbehaltlos Gastrecht. Ein paar Jahre später, als die evangelische Kirche umgebaut wurde, konnte sich die katholische Gemeinde dafür dankbar revanchieren.
Über die ältesten Hochheimer Schulverhältnisse liegen keinerlei Nachrichten vor. Jedenfalls waren die Umstände hier ebenso wie anderenorts. Urkundlich festgehalten wurde als erster Lehrer im Jahre 1673 Nikolaus Bodenschatz. Seit 1763 fand der Unterricht im Küsterhaus statt. 10 Jahre später wurde ein eigenes Schulhaus im westlichen Teil des Ortes errichtet.
Als 1911 die Schule im Braunkärschweg fertig gestellt war, konnten die evangelischen Kinder in der alten Schule ihren eigenen Unterricht haben, bis auch sie eine eigene Schule bekamen. Allerdings wird berichtet, dass die Hochheimer manchmal etwas knauserig ihrem Lehrer gegenüber waren. Vom Lehrer Mathly wird berichtet, dass er beim Geistlichen Gericht vorstellig wurde wegen mangelhafter Lieferung der ihm zustehenden Naturalien.
Das 20. Jahrhundert begann gut für die
katholische Gemeinde in Hochheim!
Pfarrer Christiani schaffte es, das neue Pfarrhaus zu bauen (das
alte Pfarrhaus von 1740/41 wurde 1899 durch das heutige Pfarrhaus
ersetzt) und im Jahre 1909 konnte das neue Schwesternhaus
eingeweiht werden, in das die "Grauen
Schwestern" einzogen.
Der Segen, der von den selbstlosen Bewohnern dieses Hauses
ausging ist nicht in Worte zu fassen! Die Alten und Kranken
wandten sich vertrauensvoll an die Schwestern, die Sterbenden
fühlten sich geborgen, wenn die Schwester bei ihnen war; die
jungen Mütter kamen schnell mal mit den Wehwehchen ihrer Kinder
- und - die Schwestern halfen!
Ja, wer wusste nicht seine Kinder in jeder Hinsicht gut bereut
bei ihnen!? Stellvertretend für alle hier tätig gewesenen
Schwestern sei Schwester Limana genannt, die ihr ganzes Leben in
diesen selbstlosen Dienst gestellt hat.
Ob katholisch oder evangelisch, ob Christ oder nicht, für alle
war und ist der altersbedingte Weggang der Schwestern ein
Verlust!
In den schweren Zeiten des 2. Weltkrieges war Pfarrer Reymann ein umsichtiger Leiter unserer Gemeinde. Bereitwillig nahm er die aus den Ostgebieten hereinflutenden Menschen in Hochheim auf und belegte allen freien Raum.
Pater Graf war der erste Jesuit der zu
uns kam, bald folgten noch andere, die in dem großen Pfarrhaus
Unterkunft fanden.
Als Pfarrer Reymann 1945 starb, wurde Pater Graf Pfarrverweser
und 1947 Pater Jäger Pfarrer unserer Pfarrgemeinde. Sehr
hilfreich für Pater Jäger war der selbstlose Einsatz unseres
langjährigen Organisten Josef Klein (1975
verstorben) und seiner verehrten Gattin Maria Klein (Frau Klein führte bis 1991 den Pfarrhaushalt und lebt jetzt hochbetagt
im Charitas-Seniorenheim in der Herderstraße; Anm. Webmaster)
Mit Genehmigung des Erfurter Dompropstes Dr. Joseph Freusberg, wurde in Hochheim eine Ordensniederlassung der Jesuiten errichtet. Pater Ulrichs Chronik berichtet von einem regen Gottesdienstbesuch.
Aufregung und Empörung entstand in der Gemeinde, als am Karfreitag 1949 der Korpus vom Wegkreuz am Hochheimer Platz gestohlen wurde. Erst nach langem Suchen wurde er auf einem Müllplatz des Nachbarortes Bischleben gefunden. Aber bereits am 8. Mai desselben Jahres wurde der Korpus durch Dompropst Dr. Freusberg feierlich geweiht und nach feierlicher Prozession wieder am alten Platz aufgestellt!
Mit großer Freude erlebten die Hochheimer die Bischofsweihe von Propst Dr. Freusberg im Jahre 1953, und als er noch im gleichen Jahr zur Firmung nach Hochheim kam, empfingen ihn geschmückte Motorräder an der Ortsgrenze Hochheims und geleiteten ihn zur Kirche!
Am Osterfest des Jahres 1955 läuteten in Hochheim wieder die Glocken. Im Krieg waren die alten Glocken beschlagnahmt und eingeschmolzen worden.
Am 27. April 1955 wurde Pater Stanislaus Nauke als Pfarrer von Hochheim eingeführt. Der Gemeinde ist er noch lebendig in Erinnerung. Viele Ältere erlebten ihn noch als singenden Pater im Talar mit Klampfe und Sammelbüchse an der Flora. Seine Büchse war sicher immer randvoll!
Im Jahr 1955 kamen zu der Pfarrei Hochheim noch die
Außenstationen Frienstädt und Gamstädt. Fräulein Baer half
als bewährte Kraft in der Seelsorge und ist uns allen noch in
guter Erinnerung.
In den 4 Jahren ihrer Abwesenheit halfen Fräulein Beike und
Fräulein Steinberg.
Im Jahre 1964 übernahm Pater Josef Müldner als
Pfarrer die Pfarrei Hochheim. Die Jahre seines Wirkens fallen in
die Zeit des II. Vatikanischen Konzils - ein gesamtkirchliches
Ereignis -, das in seinen Auswirkungen bis in die kleinste
Pfarrei drang!
Mit Gespür und Eifer hat Pater Müldner die Anregungen und
Reformen der Konzils auch in Hochheim lebendig werden lassen. Die
neue Liturgie, das neue Gesangbuch, die Zusammenarbeit mit dem
Pfarrgemeinderat und dem Kirchenvorstand - das alles war ihm
Anliegen seines priesterlichen Dienstes. Hinzu
kam die schwierige Aufgabe der Renovierung der Kirche. Es war
nicht leicht für den Pfarrer und für die Hochheimer, und manch
einem älteren Gemeindemitglied blutet heute noch das Herz, wenn
er an die alte Kirche und an das ehemalige kirchliche Leben
denkt.
Pater Müldner verstand es, die Wogen der Aufregung zu glätten,
auszugleichen, neue Entwürfe verständlich zu machen. Mit Hilfe
von Domarchitekt Erwin Gramse und nach den Entwürfen seines
Mitarbeiters Hans Forner ging man 1970 an die Arbeit.
1300 freiwillige Aufbaustunden leistete die Gemeinde. Die
evangelische Gemeinde gewährte uns ein Jahr lang Gastrecht in
ihrer Kirche - dafür sei ihr noch einmal recht herzlich gedankt!
Die Renovierung erwies sich schon bald als Rettung für die
Kirche, denn immer mehr Bauschäden wurden sichtbar!
Am 12. Juni 1971 konnte Bischof Hugo Aufderbeck die Altarweihe
vornehmen.
Zur Ausstattung der Kirche konnte folgendes in Erfahrung
gebracht werden:
- das Kreuz im Altarraum ist das Missionskreuz, das vor der
Kirche stand
- die Marienfigur ist eine Übereignung aus der St.
Lorenz-Gemeinde
- die Anna-Selbdritt-Figur stammt aus der eigenen Gemeinde
- den Kreuzweg gestaltete Herr Werner Schubert aus
Friedrichroda/Thüringen aus alten Dombalken
- der Sakristeianbau konnte im Jahre 1974 fertig gestellt werden
Auch Pater Müldner hatte viele Helfer in der Seelsorge:
Fräulein Baer und nach ihrer Pensionierung Fräulein Meinhardt.
Kantor war viele Jahre Herr Josef Klein; nach ihm übernahm Frau
Christa-Maria Kümpel bis 2003 diese Aufgabe.
1977 gaben die "Grauen Schwestern" ihre Niederlassung
in Hochheim auf (den Kindergarten betreuen jetzt
Erzieherinnen, die in der Gemeinde angestellt sind und über den
Caritasverband Thüringen e.V. betreut und verwaltet werden; Anm.
Webmaster).
All diese großen Aufgaben forderten von Pater Müldner die
letzte Kraft. Durch einen Schlaganfall wurde er 1978 mitten aus
der Gemeindearbeit gerissen.
Pater Josef Ullrich übernahm sofort die
Vertretung und ging mit jugendlichen Elan an die Arbeit. Im
September 1978 wurde er als unser Pfarrer eingeführt.
Das Planen und Bauen ging auch bei Pater Ullrich weiter:
- Umbau des Küsterhauses
- Einbau einer modernen Gasheizung im Josefs- und Pfarrhaus
- Renovierung der Kapelle
- Renovierungen des Waschhauses am Küsterhaus und Einbau von
Toiletten
- Restaurierung des Turmaufgangs
Seit März 1980 konnten die Glocken elektrisch geläutet
werden, manuell geschaltet oder automatisch gesteuert von einer
Funkuhr in der Sakristei.
Eine der größten Unternehmungen seiner Amtszeit war der Einbau einer neuen Orgel. Sie ersetzte die Elektronische Orgel die seit den Umbau der Kirche benutzt wurde und wurde am 27. April 1986 eingeweiht.
Als sich 1988/89, in der Vorwendezeit, die politischen
Verhältnisse immer mehr zuspitzten und von der kommunistischen
Regierung der DDR gerade kirchlichen Institutionen immer wieder
politischen Stolpersteine in den Weg gelegt wurden, verstand es
Pater Ullrich, gemeinsam mit seinem evangelischen Amtsbruder Karl
Metzner, diese, zum Wohl unserer Gemeinde und unseres Ortes, zu
umgehen! Alle, die diese Zeit bewusst miterlebt haben, wissen,
wie sensibel diese zerfallende Regierung auf all das reagierte
und das verfolgte, was ihr nicht genehm war!
Aus diesem Grund war es Pater Ullrich eine besondere Freude, als er am 3.
Oktober 1989 im Kirchhof einen Magnolienbaum symbolhaft als "Baum der deutschen
Einheit" pflanzte!
Im April 1991 wurde Pater Ullrich nach Köln versetzt und war dort Sozius des Provinzials der Norddeutschen Provinz der Jesuiten. Seit dem Jahre 2001 ist er als Krankenhausseelsorger in Dresden tätig.
Pater Heinz Brokof übernahm daraufhin
unsere Gemeinde. Zu seiner Einführung, zum Osterfest 1991, kamen
viele Mitglieder der Gemeinde in Gießen, in der Pater Brokof
vordem lange Jahre als Pfarrer tätig war. Voller Elan widmete
sich Pater Brokof den Aufgaben in unserer Gemeinde, wurde aber
schon bald von seiner instabilen Gesundheit an der Verwirklichung
größerer Aufgaben gehindert. Auch unter Pater Brokof ging das
Bauen in unserer Gemeinde weiter:
- Umbau des Kindergarten und Modernisierung der Heizung
- Erneuerung des Pfarrhausdaches
- Einbau einer modernen Gasheizung in das Küsterhaus und
Renovierung der Außentoiletten.
Am 1. Advent 1996 wurde in einem festlichen Gottesdienst Pater Ansgar Pohlmann in unserer Gemeinde als Pfarrer eingeführt und Pater Heinz Brokof verabschiedet. Pater Brokof ist nach wie vor dem Ordenshaus Hochheim zugehörig, ist aber jetzt als Krankenhausseelsorger in der Universitätsklinik Jena tätig.
Auch Pater Pohlmann wurde sofort mit Amtsantritt mit dem Hochheimer Baugeschehen konfrontiert. Unter seiner Leitung musste 1997 der Kindergarten erneut umgebaut werden, da sonst die Betriebserlaubnis des Kindergartens entzogen worden wäre.
Mit dem Amtsantritt Pater Pohlmanns am 1.12.96 bekam unsere
Pfarrei noch eine weitere Filiale hinzu: Alach.
Alach gehörte zwar kirchenrechtlich schon seit 1965 zur Pfarrei
Hochheim, wurde aber bisher von dem Pfarrer von St. Martini in
Erfurt betreut. Durch den Weggang des Martini-Pfarrers war Alach
vakant, so dass die Betreuung Alachs nun wieder von Hochheim
erfolgt.
Gleichzeitig mit der Ernennung Pater
Pohlmanns zum Pfarrer von Hochheim wurden für die Pfarrei 2
Vikare ernannt: Professor
Dr. Konrad Hartelt, Bischleben, für die Betreuung der
Filialgemeinde Bischleben/Stedten und Professor Dr. Josef Pilvousek,
Hochheim, für die Betreuung der Filialgemeinde Neudietendorf.
Beide Professoren betreuen die Filialgemeinden ehrenamtlich
schon viele Jahre, die Ernennung zu Vikaren durch unserem Bischof
schuf lediglich die kirchenrechtliche Legitimierung der
ehrenamtlichen Tätigkeit.
Hauptamtlich ist Dr. Konrad Hartelt Professor für Kirchenrecht
und Dr. Josef Pilvousek Professor für Kirchengeschichte an der Theologischen
Fakultät der Universität Erfurt (ehemals
Philosophisch-Theologisches Studium zu Erfurt).
Auf dem seit längerer Zeit brach liegenden Grundstück zwischen dem Lösern, der Löserntreppe und der Wagdstraße wurde im Mai 2001 ein dem Zeitgeist entsprechendes ökumenisches Wegkreuz errichtet, das der scheidende Pater Ansgar Pohlmann und sein evangelischer Amtsbruder, Pastor Ernst-Michael Gohles, am 29. Juli 2001 einweihte.
Im Juli 2001 wurde wegen Überalterung und fehlendem Nachwuchs
leider das Ordenshaus der Jesuiten in Hochheim geschlossen und die
Pfarrstelle St, Bonifatius wieder von der Diözese besetzt.
Pater Ansgar Pohlmann trat zum 31.7.2001 aus dem Jesuitenorden aus und wurde als
Diözesanpriester von
Bischof Wanke mit Wirkung vom 1. August 2001 zum Pfarrer von Weißenborn-Lüderode
(Eichsfeld/Thüringen) ernannt wo er bis Juli 2005 tätig war (im Aug. 2005 wurde
er zum Studendenpfarrer in Jena berufen).
Gleichzeitig ernannte Bischof Wanke Herrn Gert Schellhorn zum Pfarrer der Gemeinde Hochheim, einschließlich der Filialgemeinden.
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1310-1312 |
Dietrich von Nordhausen |
1395 |
Johann Rietfogel |
1517 |
Gregor Corner |
1542-1548 |
Nikolaus Hirsch |
1634, 1646 |
Johannes Heun |
1687 |
Sebastian Goldt |
1689 |
Heinrich Georg Streit |
1690-1700 |
Johann Heinrich Benhals |
1700-1702 |
Jodocus Hartung |
1702-1709 |
Martin Götze |
1709-1722 |
Adam Schwabenhausen |
1722-1728 |
Johann Christian Wendt |
1728-1737 |
Ferdinand Eckold |
1737-1742 |
Johann Heinrich Franke |
1742-1748 |
Peter Vogt |
1748-1752 |
Jakob Gudenus |
1752-1759 |
Jakob Bernhard Gebhard |
1759-1773 |
Josef Markus Adam Arand |
1773-1778 |
Andreas Streicher |
1789-1795 |
Heinrich Heidenblut |
1795-1813 |
Wilhelm Edler |
1813-1824 |
P. Damian Keßler |
1824-1825 |
Wilhelm Ebel, Pfarrverweser |
1826-1830 |
Johannes Kühn |
1830-1839 |
Wilhelm Ebel |
1839-1844 |
Andreas Drieselmann |
1844-1893 |
Ludwig Meusel |
1893-1908 |
Karl Christiani |
1908-1945 |
Georg Reymann |
1945-1947 |
P. Heinrich Graf SJ |
1947-1955 |
P. Hermann Jäger SJ |
1955-1963 |
P. Stanislaus Nauke SJ |
1964-1978 |
P. Josef Müldner SJ |
1978-1991 |
P. Josef Ullrich SJ |
1991-1996 |
P. Heinz Brokof SJ |
1996-2001 |
P. Ansgar Pohlmann SJ |
1996-dito |
Vikar für die Filialgemeinde
Neudietendorf:: Professor Dr. Josef Pilvousek |
1996-dito |
Vikar für die Filialgemeinde
Bischleben/Stedten: Professor Dr. Konrad Hartelt |
|
2001-dito |
Gert Schellhorn |
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| 1124 - 1479 | Benediktinerinnen, auf dem
Cyriaksberg |
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| 1903 - 1977 | Graue Schwestern | |||
| Hausoberinnen: | ||||
| 1903 - 1946 | Sr. Limana Kaufhold | |||
| 1946 - 1977 | Sr. Gemma |
|||
| 1946 - | Jesuiten | |||
| Hausobere: | ||||
| 1946 - 1954 | P. Bruno Spors | |||
| 1954 - 1958 | P. Wolfgang Kurtz | |||
| 1958 - 1963 | P. Franz Baron | |||
| 1963 - 1964 | P. Bruno Borucki | |||
| 1964 - 1969 | P. Herbert Gorski | |||
| 1969 - 1970 | P. Anton Zug | |||
| 1970 - 1976 | P. Erhard Retzek | |||
| 1976 - 1980 | P. Josef Ullrich | |||
| 1980 - 1986 | P. William Strieder | |||
| 1986 - 1995 | P. Thomas Gertler | |||
| 1995 - 2001 | P. Konrad Pohlmann | |||
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Juli 2001 |
Schließung des Ordenshauses | |||
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| 1949 - 1953 | Ursula Schmidt |
| 1954 - 1955 | Ursula Kühn, geb. Schmidt |
| 1955 - 1956 | Marta Baer |
| 1956 - 1957 | Rosemarie Steinberg |
| 1957 - 1959 | Ursula Beike |
| 1960 - 1963 | Sr. Luzia Kuschel |
| 1959 - 1974 | Marta Baer |
| 1974 - 1978 | Christa Meinhardt |
| 1978 - 1988 | Irene Hahn |
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