Katholischer Kindergarten
St. Bonifatius
Dornrain 8

99094 Erfurt
Tel.: (0361) 2220785














Träger der Einrichtung:

Katholische Pfarrgemeinde
St. Bonifatius

Wagdstraße 14
99094 Erfurt-Hochheim

Tel.: (0361) 230 16-0
Fax.: (0361) 230 16-17



 

 

Name der Gruppe

Erzieherinnen

1. Gruppe

Glückskobolde 

Frau Theresia Genter 
und 
Frau Monika Czambor 

2. Gruppe

Springmäuse 

Frau Karola Sommer 
und 
Frau Barbara Wiesler 


 Leiterin des Kindergartens: Frau Theresia Genter

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Kinder

Der Kindergarten kann 38 Kinder aufnehmen. Die Kinder sind in zwei altersgemischte Gruppen geteilt, so daß in jeder Gruppe zwischen 15 und 19 Kinder sind.
 
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Öffnungs- und Schließzeiten

Der Kindergarten hat von Montag bis Freitag in der Zeit von 6.30 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet. Mittagskinder können bis 12.30 Uhr abgeholt werden. Kinder, die in der Einrichtung mittags schlafen, können ab 14.30 Uhr abgeholt werden.
 

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Elternbeitrag

In unserer Tageseinrichtung wird der Elternbeitrag nach Einkommen gestaffelt erhoben. Besuchen mehrere Kinder einer Familie gleichzeitig den Kindergarten, so wird für das 2. Kind eine Ermäßigung gewährt und das 3. Kind der Familie ist beitragsfrei.
 

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Zielsetzung

In einer Atmosphäre der Offenheit und Geborgenheit soll den Kindern ermöglicht werden, sich selbst anzunehmen, spontan und voller Interesse zu handeln, Fehler machen zu dürfen, Angst auszusprechen und abzubauen, selbstständiger zu werden.
Sie sollen lernen ihre Begabungen und Fähigkeiten zu entdecken und zu entfalten, die Schönheit der Natur zu ergründen und ihren Teil für die Bewahrung der Schöpfung zu tun.

In altersgemischten Gruppen lernen die Kinder, in einer familienähnlichen Atmosphäre miteinander umzugehen und voneinander zu lernen.

Die Kinder verschiedener Konfessionen und Weltanschauungen lernen bei uns das Kirchenjahr kennen und erfahren etwas über die Gestalt Jesu und seinem Umgang mit den Menschen.
 

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Geschichte

(das Bild zeigt die überlebensgroße Statue der Gottesmutter Maria am Zugang des Kindergartens)

Am 01. März 1903 kamen die Grauen Schwestern nach Hochheim. Sie wohnten damals im "Hartmanns Haus" am Angerberg. Dort gründeten sie eine Spielschule zur Freude aller. Man begann in zwei Zimmern.

Zwei Jahre später wurde der Grundstein für ein neues Haus in der Elisabethstraße 6 (heute Domrain 8) gelegt. Am 03. Juni 1907 bezogen die Schwestern mit den Kindern das Haus. Die Einweihung wurde groß gefeiert. Man sang und tanzte auf der Wiese. Der damalige Pfarrer Christiani konnte die Feierlichkeiten nur noch aus seinem Krankenzimmer beobachten. 1908 verstarb er. Sein Nachfolger wurde Pfarrer Reymann. Er war ein großer Förderer des Kindergartens.

Schwester Limana Kaufhold leitete den Kindergarten von 1903-1946,

43 lange Jahre!

Während des 2. Weltkrieges ging der Kindergarten in die Hände der Nazis über. Die Verbindungstür von dem Schwesternhaus zum Kindergarten wurde geschlossen. Am 09. Mai 1945 kamen die Schwestern wieder in den Kindergarten zurück.

Nachfolgerin von Schwester Limana wurde Schwester Gemma, die den Kindergarten bis 1977 leitete.

Von 1957-58 wurde der zu klein gewordene Kindergarten umgebaut und modernisiert. Das alte Gebäude wurde durch einen Flachbau erweitert in dem Toiletten und ein Waschraum sowie der Heizraum für die damals sehr moderne kohlegefeuerte Zentralheizung Platz fanden.

Im September 1977 wurden die Schwestern aus Altersgründen abgelöst und gingen in das Mutterhaus der Grauen Schwestern nach Halle. Schwester Gemma, die zu dieser Zeit noch recht rüstig war, ging zur Betreuung alter Leute in ein Weimarer Seniorenheim. Dort lebt sie noch heute, muß jedoch aufgrund des fortgeschrittenen Alters ihre Aktivitäten stark einschränken!

Der Kindergarten ging mit der Auflösung des Ordenshauses in die Verwaltung der Caritas über, nachdem die finanzielle Leitung schon einige Jahre vorher von der Caritas übernommen wurde.

Das nun größtenteils leerstehende Haus wurde umgebaut, die Heizung geändert und so entstanden in dem ehemaligen Schwesternhaus zwei Wohnungen und mehrere Zimmer, die an Mitarbeiter der Caritas vermietet wurden.

 Dann kam 1989 die Wende und mit ihr auch einige Veränderungen im Kindergarten.

Eine wichtige Sache war es, daß die Erzieherinnen, die bis dahin nur kirchlich anerkannt waren, nun auch die staatliche Anerkennung bekamen. Dieses war eine große Freude für alle, denn in dem ehemaligen Staatssystem der DDR galten die kirchlichen Erzieherinnen, trotz intensiver 4-jähriger Ausbildung als ungelernte Hilfskräfte.

Auch wurden jetzt alle kirchlichen Kindergärten von staatlicher Seite, also von Bund, Land und Kommune unterstützt. Durch staatliche Gelder und auch Spenden konnte 1991 damit begonnen werden, die Heizungsanlage auf Gas umzustellen. In dem nunmehr freigewordenen Heizraum der ehemaligen Kohlenheizung konnte nun eine Küche für den Kindergarten eingebaut werden.

Die Toiletten und der Waschraum wurden erneuert. Im Frühjahr 1992 wurde der Hof befestigt und die Kinder bekamen einen neuen Spielplatz mit schönen Spielgeräten.

Infolge gesetzlicher Bestimmungen, die 1994 durch das Erfurter Jugendamt konsequent in Anwendung gebracht wurden, erhielt unser Kindergarten, wie übrigens fast alle anderen Erfurter Kindergärten auch, eine befristete Betriebserlaubnis mit der Auflage, die "Mißstände", die zu der befristeten Betriebserlaubnis geführt hatten, abzustellen! Von den 3 Gruppenräumen wurden zwei als Durchgangsräume (und somit für die Kinderbetreuung ungeeignet) eingestuft, der verbleibende Raum war danach für die in der Einrichtung befindlichen Kinder zu klein!

Also war wiederum ein Umbau erforderlich! Die 3 Gruppenräume des Kindergartens wurden neu aufgeteilt - es entstanden daraus 2 große Räume mit separaten Zugängen. An den vorhandenen Flachbau kam ein weiterer Anbau, der die Gruppenräume, den Waschraum und die Toiletten sowie die Küche miteinander verbindet. Somit entstand ein großer, heller Mehrzweckraum der zum Turnen, zum Feiern und für die musikalische Früherziehung genutzt wird.

Im Oktober 1997 konnten wir nach einer vierteljährigen Umbauzeit den Kindergarten feierlich einweihen und an die darüber sehr erfreuten Kinder und Erzieherinnen übergeben.

Anläßlich einer gemeinsamen Sitzung von Pfarrgemeinderat und Kirchenvorstand im Dezember 1997, zu der wir unseren Bischof Dr. Joachim Wanke begrüßen durften, konnten wir dem Bischof unseren gerade erst eingeweihten Kindergarten präsentieren.
Dabei spendete Dr. Wanke den Kindern und Erzieherinnen seinen bischöflichen Segen!
 

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Tendenzen

Unser Kindergarten ist erfreulicherweise, trotz der sinkenden Kinderzahl in unserem Land, voll belegt! Interessierte Eltern, die ihr Kind in unseren Kindergarten geben möchten, sollten dieses möglichst frühzeitig anmelden!
 

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